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Dein nächster Schritt

Jeder kann von da, wo er ist, einen Schritt näher auf Gott zu tun. Wenn Du mit Deinem Glauben nicht stehenbleiben möchtest, dann braucht es den einen oder anderen Schritt nach vorne. Je nachdem, wo Du heute mit Deinem Glauben stehst, je nachdem, was Dir entspricht, möchten wir hier Perspektiven aufzeigen, die erfahrungsgemäss helfen, den eigenen Glauben zu vertiefen. Wir schlagen hier fünf Schritte vor. Überprüfe, wo Du gerade stehst - und in welche Richtung Du Dich weiterentwickeln möchtest!

nach Gott fragen

Nach Gott fragen heisst oft erst einmal Schweigen. In der Stille mag ich Gott nachspüren. Irgendwo auf dem Lebensweg mag ich Gott aus den Augen verloren haben, und ich kann ihn wiederfinden, wenn ich beginne zu suchen. Bereits dieses Fragen und Suchen lässt mich achtsamer sein, mit Respekt vor Menschen, vor Gott, aber auch selbst im Umgang mit Dingen oder der Natur. Ich beginne zu ahnen, dass alles von Gott her kommt. Ich werde vorsichtiger, um bloss nichts zu zerstören, was von Gott kommt. Ich werde aufmerksamer, um in Verbindung zu allem zu sein, was der eine gute Gott ins Leben gerufen hat.
Welche Vorstellung machst Du Dir von Gott? Wie sieht Dein bisheriger Weg mit oder auch ohne Gott aus? Es sind gerade die grossen Fragen des Lebens und erst recht die grossen Zweifel über das Leben, die uns manchmal nach Gott fragen lassen. Damit bist Du nicht allein. Suche den Kontakt zu anderen Gläubigen oder frage Seelsorger*innen nach einem Gespräch!

in der Bibel Jesus suchen

Die Bibel ist die Grundlage des christlichen Glaubens. Sie erzählt die Geschichte Gottes mit uns Menschen von Anfang an und blickt voraus in die Vollendung. Als Heilige Schrift ist sie „Wort Gottes“, also der Versuch Gottes, sich uns verständlich zu machen, zu sagen, was sein Plan mit uns ist!  Vor allem: Ich lerne verstehen, wer Jesus ist, wie Jesus handelt und warum er kommt. Ich will wissen und begreifen, was Jesus will und wer er ist. Bibel lesen

im Gebet das Gespräch beginnen

Das Gebet ist Gespräch mit Gott. Für ein persönliches Gebet ziehe ich mich zurück, um alleine Gott mein Herz auszuschütten. Mal setze ich mich in die Kirche, um dort Gott zu erzählen oder in seiner Gegenwart auf ihn zu hören. Mal ist Gebet eine Kerze. Im Gottesdienst beten wir gemeinsam. Und in welchen Formen, mit welchen Gesten oder Worten ich auch bislang gebetet habe: ich könnte für mein Gespräch mit Gott immer noch dazulernen. Grundgebete

engagiert in Gemeinschaft

Gott schafft sich ein Volk, eine Familie, die auf ihn ihr Vertrauen setzt. Jesus sammelt Jünger*innen, mit denen er Kirche aufbaut. Darum ist Glaube ein Mannschaftssport. Ich kann mich individuell mit meinem Glauben auseinandersetzen, ich kann alleine mit Gott unterwegs sein - nur wird Gott mich früher oder später in seiner Gemeinschaft aktiv sehen wollen. Glaube geht besser gemeinsam. Um uns gegenseitig im Glauben zu helfen, versammeln wir uns regelmässig, um ihn bewusst in unsere Mitte zu stellen, dass wir seine Gemeinde sind. Jüngersammlung

nachfolgen, wohin Gott mich führt

Ich kann mich an Jesus ausrichten und in meinem Alltag versuchen, Gottesliebe und Nächstenliebe zu praktizieren. Lass Dich überraschen, wohin sein Geist Dich treibt! Nicht ich kennne den Weg, sondern er geht mir voraus. Das Ziel kenne ich noch nicht, aber ich gehe im Vertrauen dahin, wo sein Segen auf mich wartet. Nachfolge